Endlich wieder volles Haus

Begegnungen auf dem Roten Hügel
Hildburghausen – Feierlich und voller Freude haben die Mitarbeiter und Beschäftigten unserer Wefa in Hildburghausen ihren Tag der Begegnung eröffnet. Nach all den pandemiebedingten Entbehrungen in den vergangenen zwei Jahren – nicht zuletzt auf zwischenmenschlicher Ebene – freuten sich alle sehr auf ihre Besucher und Gäste auf dem Roten Hügel. Gruppenleiter Tino Staffel stimmte die anwesenden Beschäftigten und Kollegen, Angehörigen und Freunde musikalisch auf die Veranstaltung ein, die mit der Ehrung all jener Beschäftigten begann, die zehn, 15, 20, 25 und 30 Jahre in der Wefa Hildburghausen tätig sind. Im Beisein von Angehörigen und Freunden nahmen sie eine Urkunde, Blumen und ein Foto entgegen – ein kleines Dankeschön und eine Würdigung ihrer wertvollen Arbeit. Die jeweiligen Gruppenleiter hielten die Laudatio auf die Geehrten, bevor die Mitglieder des Werkstattrates und Gesamtwerkstattleiter Steffen Breitung gratulierten.
Den lautstarken Startschuss für die Öffentlichkeit gaben die Trommler der hauseigenen Trommelgruppe: die Wefa Happy Drummers unter der Leitung von Thomas Kirchner von der Kreismusikschule. Dank dieses schon traditionellen Empfangs war allen klar: Jetzt geht es endlich los. Nach der Begrüßung durch die Werkstattratsvorsitzende Kerstin Wilhelm und Wefa-Leiter Steffen Breitung überreichte Physiotherapeutin Martina Wiener je einen 300-Euro-Scheck an Breitung für die Wefa und an Heiko Wendel, Schulleiter der Förderschule „Albert Schweitzer“, die sich ebenfalls in Trägerschaft des Diakoniewerkes Sonneberg-Hildburghausen/Eisfeld befindet. Anlass für diese Spenden war das 30-jährige Jubiläum ihrer Praxis für Physiotherapie Wiener, die gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen seit vielen Jahren die Wefa-Beschäftigten in Hildburghausen mit ihren physiotherapeutischen Angeboten unterstützt. „Ob nun Einzelrezepte, Rückenschule oder Entspannungskurse für Gruppen: Wir danken Frau Wiener und ihrem Team herzlich für ihre professionelle Arbeit und die enge und überaus kooperative Zusammenarbeit sowie für diese Spende“, sagt Verena Müller vom begleitenden Dienst der Wefa im Namen aller Beschäftigten.
Hochbeet ertragreich gepflegt

Selbst gezogen, selbst verspeist
Sonneberg – Im Rahmen ihres Projekts „Natur- und Umweltschutz“ haben die Beschäftigten unserer Sonneberger Werkstatt gemeinsam mit ihren Gruppenleitern bereits im Frühjahr das werkstatteigene Hochbeet mit allerlei leckeren Saaten bestückt.
Ganz vorne mit dabei

Wefa mischt mit
Hildburghausen – Beim diesjährigen großen Festumzug des Theresienfestes waren die Beschäftigten unserer Werkstatt in Hildburghausen ganz vorne mit dabei. Als Partner zahlreicher Industriebetriebe in der Region und Landschaftspfleger vieler Grünanlagen in Stadt und Land ließen sie es sich nicht nehmen, Teil der Jubiläumsveranstaltung zu sein. Darüber hinaus sorgt die Hauswirtschaftsgruppe stets für die beste Verpflegung, und die „Wefa-Bienen“ machen den besten Honig weit und breit. Nicht zuletzt sind die Wefa-Beschäftigten als Bewohner der Stadt Hildburghausen eng mit ihrer Heimat verbunden. Ein voller Erfolg auf ganzer Linie. Schon jetzt freuen sie sich aufs kommende Jahr und das nächste Theresienfest.
Endlich wieder alle gemeinsam

Einer für alle, alle für Einen
Sonneberg – Endlich haben die Beschäftigten unserer Wefa Sonneberg mit ihren Kollegen aus der Reha-Werkstatt für psychisch-erkrankte Menschen in Oberlind und aus der benachbarten Tagesförderstätte für mehrfach-schwerstbehinderte Menschen wieder gemeinsam ein Sommerfest feiern können. Pandemiebedingt war dies in den vergangenen zwei Jahren so nicht möglich, nur einrichtungs- und gruppenbezogen verabschiedeten sie sich von der ersten Jahreshälfte und begrüßten die lang ersehnte und wohlverdiente Urlaubszeit.
Bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und einem lauen Lüftchen trafen sich alle auf dem Gelände der Werkstatt in Köppelsdorf. Gespannt warteten sie auf das farbenfrohe Programm, das dieses Mal unter dem Motto „Regenbogen – Miteinander geht es besser“ stand. Unterstützt wurden die Akteure der Wefa und Reha-Werkstatt von Tina Lenk aus dem Diakonat des evangelischen Kirchenkreises Sonneberg, die für die Begrüßung, eine kurze Predigt sowie für die Fürbitten und den abschließenden Segen verantwortlich war.
Gleich zu Anfang stand der titelgebende Regenbogen im Mittelpunkt des Anspiels, das die Beschäftigten ihren Kollegen darboten, zum besseren Erkennen und Verständnis mit farbigen Bändern ausgestattet. Ein Streitgespräch unter den einzelnen Farben des Regenbogens entfachte sich, hielt sich doch jede Farbe für die Beste, die Wichtigste, die Nützlichste oder Beliebteste. Ein lauter Zwist brach aus zwischen Grün, Hellblau, Orange, Lila, Gelb, Rot und Blau. Dabei bemerkten sie nicht, wie sich der Himmel verdunkelte, es zu grollen begann und es plötzlich blitzte und donnerte. Ein wahres Donnerwetter mit dicken Regentropfen brach über die Farben herein, und der Regen sprach zu ihnen: „Wisst ihr nicht, dass ihr alle einzigartig seid und etwas ganz Besonderes? Reicht euch die Hände und kommt zu mir!“ Die Farben taten wie geheißen und – ein Regenbogen entstand, das Zeichen für Hoffnung und Versöhnung.
Afrika mit allen Sinnen erleben

Einmal um die ganze Welt
Eisfeld – Sechs Wochen lang haben sich die Beschäftigten unserer Tagesförderstätte (TF) für mehrfach-schwerstbehinderte Menschen in Eisfeld mit dem Kontinent Afrika beschäftigt und sind dafür auf eine – virtuelle und geistige – Reise gegangen. Dabei haben sie Land und Leute, Traditionen, Flora und Fauna sowie die unterschiedlichen Stämme kennengelernt, die auf dem Kontinent in den verschiedenen Staaten zu finden sind.
Ausführlich haben sie sich mit der Geografie auseinandergesetzt und Wüsten und Regenwald kennengelernt. Dazu hatten sie eine Karte zum Befühlen selbst gestaltet und einen Parcours angelegt, auf dem sie Afrika mit den Füßen durchquerten und die unterschiedliche Beschaffenheit des afrikanischen Bodens erfühlten, wie zum Beispiel Sand, Steine, Stroh, Blätter, Moos und nasse Tücher als Nil.
Entspannt in den Urlaub

Gemütlich in die Urlaubszeit
Sonneberg – Mit einem kleinen, aber feinen Sommerfest haben sich die Beschäftigten und Mitarbeiter unserer Tagesförderstätte für mehrfach-schwerstbehinderte Menschen in Sonneberg vom zurückliegenden Arbeitsjahr verabschiedet und die Urlaubszeit begrüßt, und auch Gäste waren herzlich willkommen. So ließen sich die Werkstattleitung, die begleitenden Dienste der Wefa und Reha-Werkstatt sowie die Wohnheimleitung die leckeren Bratwürste und den selbstgemachten Kartoffelsalat nicht entgehen. Bei sommerlichen Temperaturen und zu fröhlicher Musik vom Band machten es sich alle vor der Einrichtung gemütlich und genossen im wohligen Schatten ihr Beisammensein. Mit frischem Kuchen, Tee und Kaffee ließen sie das Sommerfest ausklingen und freuten sich schon sehr auf ein paar freie Tage.
Doppelter Grund zum Feiern

Wefa Eisfeld jubelt beim Kuhschwanzfest
Eisfeld – Das diesjährige Kuhschwanzfest in Eisfeld war in zweierlei Hinsicht ein ganz besonderes: Zum einen konnte es nach zweijähriger pandemiebedingter Pause endlich wieder überhaupt stattfinden; zum anderen feierten die Beschäftigten und Mitarbeiter der Wefa Eisfeld das 30-jährige Bestehen ihrer Einrichtung. Bei strahlendem Sonnenschein und herrlich blauem Himmel ließen sie es sich nicht nehmen, dem Festumzug beizuwohnen, aktiv an dem inzwischen 414. Kuhschwanzfest teilzunehmen und ein Tänzchen mit Eisfelds Bürgermeister Sven Gregor zu wagen.
Spende dank Vereinsauflösung

Große Freude auf dem Roten Hügel
Hildburghausen – Ein großes Dankeschön sagen die Beschäftigten der Wefa in Hildburghausen an Peter Wiederra und Dietmar Heck vom einstigen Altkarnevalistenverein Hildburghausen. Mit Auflösung des Vereins erfolgte ebenfalls die Kontolöschung mit einem Restbetrag von 360,05 Euro. Kurzerhand entschlossen sich die ehemaligen Vereinsmitglieder, diesen Betrag an die Wefa Hildburghausen zu spenden. Wiederra und Heck brachten den symbolischen Scheck persönlich bei den Beschäftigten auf dem Roten Hügel vorbei, worüber sich alle sehr freuten. Nun überlegt der Werkstattrat intensiv, wofür das Geld verwendet werden soll.
TF-Beschäftigte retten Wildbienen

Lohnender Einsatz für Wildbienen
Sonneberg – Auch die Beschäftigten der Tagesförderstätte für mehrfach-schwerstbehinderte Menschen (TFS) in Sonneberg beteiligen sich ausführlich an dem Projekt „Natur- und Umweltschutz“ der Werkstatt für angepasste Arbeit (Wefa) Sonneberg. Bereits seit drei Jahren widmen sie sich gemeinsam mit ihren Bezugsfachkräften Franziska Schubart und Justin Wittmann unter anderem dem Thema Wildbienen und dem Schutz der Artenvielfalt. Unter Berücksichtigung des tagesstrukturierenden Angebotes und der ganzheitlichen Förderung entsprechend ihrer individuellen Bedarfe, Bedürfnisse und Fähigkeiten lernten die Beschäftigten zunächst die theoretischen Grundlagen kennen und warum es so wichtig ist, Wildbienen und deren Lebensraum zu schützen, zu bewahren und im besten Fall zu fördern. Hierbei konzentrierten sich Wittmann und Schubart auf verschiedene Bildungsbereiche und besuchten gemeinsam mit den Beschäftigten die Sonneberger Bibliothek, um sich entsprechende Literatur zum Thema auszuleihen. Auch eine Bildungsfahrt zum Kloster Banz organisierten die beiden Fachkräfte, um sich dort im frei zugänglichen Bienenhaus die fleißigen Insekten hinter Glas anzuschauen.
Im Rahmen des Angebotes zur Arbeitsteilhabe bauten Wittmann und Schubart gemeinsam mit den Beschäftigten nach und nach an einem Insektenhotel, das inzwischen seinen Platz auf der Außenanlage der Tagesförderstätte gefunden hat. Entsprechend ihrer Fähig- und Fertigkeiten arbeiteten sie individuell mit den dazugehörigen Werkzeugen wie Schleifpapier, Akkuschrauber und Säge, lernten einiges dazu und bauten vorhandene Fähigkeiten weiter aus. Jeder in seinem Tempo und nach seinen Vorlieben. Mit tatkräftiger Unterstützung durch ihre Bezugsfachkräfte kümmerten sie sich außerdem selbst um den Lebensraum für die fleißigen Bienchen und pflanzten Obstbäume, Beerensträucher und besonders bienenfreundliche Blumen. Schon im vergangenen Herbst ernteten sie gemeinsam erste Äpfel und Beeren.
Ran an den "Corona-Speck"!

Endlich wieder Sport frei!
Hildburghausen – Nach gut drei Jahren pandemiebedingter Pause haben die Beschäftigten der Hildburghäuser Werkstatt und einige Teilnehmer des Berufsbildungsbereiches (BBB) der Wefa Eisfeld in Hildburghausen endlich wieder ihr heißgeliebtes Sportfest feiern können. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen gaben alle Teilnehmer an jeder Station, die von Mitarbeitern und Beschäftigten betreut wurde, ihr Bestes, auch ein klein wenig, um den „Corona-Speck“ loszuwerden.
Eigens für die Erwärmung hatten die Verantwortlichen Gudrun Mundt aus dem Ruhestand geholt, die mehr als zwei Jahrzehnte als Einrichtungsleiterin die Geschicke der Tagesförderstätte für mehrfach-schwerstbehinderte Menschen in Eisfeld lenkte und auch in der Wefa Hildburghausen sportlich aktiv war. Die Vorfreude stieg, als jeder Teilnehmer seine Laufkarte erhielt. Die Sportler konnten endlich mit Bewegungsfreude und Ehrgeiz zeigen, was in ihnen steckt, auch wenn mancher so seine Startschwierigkeiten hatte. Doch die Motivation stieg mit jeder absolvierten Station, von denen es insgesamt 16 zu bewältigen galt. Von Nordic Walking/Laufen, Torwandschießen, Zielwerfen in Reifen, Medizinball-Weitwurf, Eierlauf-Slalom, Balancieren, Büchsenwerfen über Fußball-Slalom, Darts, Kicker-Turnier und Curling bis hin zu Pezziball-Slalom und Rolli-Slalom, Tischtennis, Basketball, Insel-Springen und dem Steppbrett war alles dabei, was das mobile Herz begehrt. Alle Beteiligten stellten mit viel Freude ihre Begeisterungsfähigkeit, Ausdauer und ihr Geschick unter Beweis, und so mancher wuchs über sich hinaus. Zum krönenden Abschluss wartete auf alle, die noch konnten, das allseits beliebte Tauziehen, bei dem verschiedene Gruppierungen von Beschäftigten und Mitarbeitern gegeneinander antraten.
Naturschutz groß geschrieben

Helfende Hände für gefiederte Freunde
Sonneberg – Die Beschäftigten der Werkstatt für angepasste Arbeit (Wefa) in Sonneberg haben sich verstärkt dem Natur- und Umweltschutz verschrieben. Schon lange trennen sie Müll in der Werkstatt, achten auf das Außengelände, sogar die sanitären Anlagen werden mit recyceltem Wasser in Form von Regen versorgt.
Nun wagten sich die Beschäftigten der Gartengruppe etwas weiter hinaus und bauten in Zusammenarbeit mit der Hausmeistergruppe in den Wintermonaten Nistkästen für die heimischen Singvögel, denen die Nistmöglichkeiten aufgrund der fortschreitenden Abholzung nach und nach abhandenkommen. Mit Landwirt Walter Kulina, der im Vorstand der Rotwildhegegemeinschaft Hohes Schiefergebirge sitzt, fanden sie einen dankbaren Abnehmer. Die mehr als 70 Nistkästen, die in der Wefa Sonneberg hergestellt wurden, verteilte er an alle Forstämter und Jagdämter, die Mitglied in der Hegegemeinschaft sind.