Einer für alle, alle für Einen

Sonneberg – Endlich haben die Beschäftigten unserer Wefa Sonneberg mit ihren Kollegen aus der Reha-Werkstatt für psychisch-erkrankte Menschen in Oberlind und aus der benachbarten Tagesförderstätte für mehrfach-schwerstbehinderte Menschen wieder gemeinsam ein Sommerfest feiern können. Pandemiebedingt war dies in den vergangenen zwei Jahren so nicht möglich, nur einrichtungs- und gruppenbezogen verabschiedeten sie sich von der ersten Jahreshälfte und begrüßten die lang ersehnte und wohlverdiente Urlaubszeit.
Bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und einem lauen Lüftchen trafen sich alle auf dem Gelände der Werkstatt in Köppelsdorf. Gespannt warteten sie auf das farbenfrohe Programm, das dieses Mal unter dem Motto „Regenbogen – Miteinander geht es besser“ stand. Unterstützt wurden die Akteure der Wefa und Reha-Werkstatt von Tina Lenk aus dem Diakonat des evangelischen Kirchenkreises Sonneberg, die für die Begrüßung, eine kurze Predigt sowie für die Fürbitten und den abschließenden Segen verantwortlich war.
Gleich zu Anfang stand der titelgebende Regenbogen im Mittelpunkt des Anspiels, das die Beschäftigten ihren Kollegen darboten, zum besseren Erkennen und Verständnis mit farbigen Bändern ausgestattet. Ein Streitgespräch unter den einzelnen Farben des Regenbogens entfachte sich, hielt sich doch jede Farbe für die Beste, die Wichtigste, die Nützlichste oder Beliebteste. Ein lauter Zwist brach aus zwischen Grün, Hellblau, Orange, Lila, Gelb, Rot und Blau. Dabei bemerkten sie nicht, wie sich der Himmel verdunkelte, es zu grollen begann und es plötzlich blitzte und donnerte. Ein wahres Donnerwetter mit dicken Regentropfen brach über die Farben herein, und der Regen sprach zu ihnen: „Wisst ihr nicht, dass ihr alle einzigartig seid und etwas ganz Besonderes? Reicht euch die Hände und kommt zu mir!“ Die Farben taten wie geheißen und – ein Regenbogen entstand, das Zeichen für Hoffnung und Versöhnung.

Einmal um die ganze Welt

Eisfeld – Sechs Wochen lang haben sich die Beschäftigten unserer Tagesförderstätte (TF) für mehrfach-schwerstbehinderte Menschen in Eisfeld mit dem Kontinent Afrika beschäftigt und sind dafür auf eine – virtuelle und geistige – Reise gegangen. Dabei haben sie Land und Leute, Traditionen, Flora und Fauna sowie die unterschiedlichen Stämme kennengelernt, die auf dem Kontinent in den verschiedenen Staaten zu finden sind.
Ausführlich haben sie sich mit der Geografie auseinandergesetzt und Wüsten und Regenwald kennengelernt. Dazu hatten sie eine Karte zum Befühlen selbst gestaltet und einen Parcours angelegt, auf dem sie Afrika mit den Füßen durchquerten und die unterschiedliche Beschaffenheit des afrikanischen Bodens erfühlten, wie zum Beispiel Sand, Steine, Stroh, Blätter, Moos und nasse Tücher als Nil.

Gemütlich in die Urlaubszeit

Sonneberg – Mit einem kleinen, aber feinen Sommerfest haben sich die Beschäftigten und Mitarbeiter unserer Tagesförderstätte für mehrfach-schwerstbehinderte Menschen in Sonneberg vom zurückliegenden Arbeitsjahr verabschiedet und die Urlaubszeit begrüßt, und auch Gäste waren herzlich willkommen. So ließen sich die Werkstattleitung, die begleitenden Dienste der Wefa und Reha-Werkstatt sowie die Wohnheimleitung die leckeren Bratwürste und den selbstgemachten Kartoffelsalat nicht entgehen. Bei sommerlichen Temperaturen und zu fröhlicher Musik vom Band machten es sich alle vor der Einrichtung gemütlich und genossen im wohligen Schatten ihr Beisammensein. Mit frischem Kuchen, Tee und Kaffee ließen sie das Sommerfest ausklingen und freuten sich schon sehr auf ein paar freie Tage.

Wefa Eisfeld jubelt beim Kuhschwanzfest

Eisfeld – Das diesjährige Kuhschwanzfest in Eisfeld war in zweierlei Hinsicht ein ganz besonderes: Zum einen konnte es nach zweijähriger pandemiebedingter Pause endlich wieder überhaupt stattfinden; zum anderen feierten die Beschäftigten und Mitarbeiter der Wefa Eisfeld das 30-jährige Bestehen ihrer Einrichtung. Bei strahlendem Sonnenschein und herrlich blauem Himmel ließen sie es sich nicht nehmen, dem Festumzug beizuwohnen, aktiv an dem inzwischen 414. Kuhschwanzfest teilzunehmen und ein Tänzchen mit Eisfelds Bürgermeister Sven Gregor zu wagen.

Große Freude auf dem Roten Hügel

Hildburghausen – Ein großes Dankeschön sagen die Beschäftigten der Wefa in Hildburghausen an Peter Wiederra und Dietmar Heck vom einstigen Altkarnevalistenverein Hildburghausen. Mit Auflösung des Vereins erfolgte ebenfalls die Kontolöschung mit einem Restbetrag von 360,05 Euro. Kurzerhand entschlossen sich die ehemaligen Vereinsmitglieder, diesen Betrag an die Wefa Hildburghausen zu spenden. Wiederra und Heck brachten den symbolischen Scheck persönlich bei den Beschäftigten auf dem Roten Hügel vorbei, worüber sich alle sehr freuten. Nun überlegt der Werkstattrat intensiv, wofür das Geld verwendet werden soll.

Lohnender Einsatz für Wildbienen

Sonneberg – Auch die Beschäftigten der Tagesförderstätte für mehrfach-schwerstbehinderte Menschen (TFS) in Sonneberg beteiligen sich ausführlich an dem Projekt „Natur- und Umweltschutz“ der Werkstatt für angepasste Arbeit (Wefa) Sonneberg. Bereits seit drei Jahren widmen sie sich gemeinsam mit ihren Bezugsfachkräften Franziska Schubart und Justin Wittmann unter anderem dem Thema Wildbienen und dem Schutz der Artenvielfalt. Unter Berücksichtigung des tagesstrukturierenden Angebotes und der ganzheitlichen Förderung entsprechend ihrer individuellen Bedarfe, Bedürfnisse und Fähigkeiten lernten die Beschäftigten zunächst die theoretischen Grundlagen kennen und warum es so wichtig ist, Wildbienen und deren Lebensraum zu schützen, zu bewahren und im besten Fall zu fördern. Hierbei konzentrierten sich Wittmann und Schubart auf verschiedene Bildungsbereiche und besuchten gemeinsam mit den Beschäftigten die Sonneberger Bibliothek, um sich entsprechende Literatur zum Thema auszuleihen. Auch eine Bildungsfahrt zum Kloster Banz organisierten die beiden Fachkräfte, um sich dort im frei zugänglichen Bienenhaus die fleißigen Insekten hinter Glas anzuschauen.
Im Rahmen des Angebotes zur Arbeitsteilhabe bauten Wittmann und Schubart gemeinsam mit den Beschäftigten nach und nach an einem Insektenhotel, das inzwischen seinen Platz auf der Außenanlage der Tagesförderstätte gefunden hat. Entsprechend ihrer Fähig- und Fertigkeiten arbeiteten sie individuell mit den dazugehörigen Werkzeugen wie Schleifpapier, Akkuschrauber und Säge, lernten einiges dazu und bauten vorhandene Fähigkeiten weiter aus. Jeder in seinem Tempo und nach seinen Vorlieben. Mit tatkräftiger Unterstützung durch ihre Bezugsfachkräfte kümmerten sie sich außerdem selbst um den Lebensraum für die fleißigen Bienchen und pflanzten Obstbäume, Beerensträucher und besonders bienenfreundliche Blumen. Schon im vergangenen Herbst ernteten sie gemeinsam erste Äpfel und Beeren.

Endlich wieder Sport frei!

Hildburghausen – Nach gut drei Jahren pandemiebedingter Pause haben die Beschäftigten der Hildburghäuser Werkstatt und einige Teilnehmer des Berufsbildungsbereiches (BBB) der Wefa Eisfeld in Hildburghausen endlich wieder ihr heißgeliebtes Sportfest feiern können. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen gaben alle Teilnehmer an jeder Station, die von Mitarbeitern und Beschäftigten betreut wurde, ihr Bestes, auch ein klein wenig, um den „Corona-Speck“ loszuwerden.
Eigens für die Erwärmung hatten die Verantwortlichen Gudrun Mundt aus dem Ruhestand geholt, die mehr als zwei Jahrzehnte als Einrichtungsleiterin die Geschicke der Tagesförderstätte für mehrfach-schwerstbehinderte Menschen in Eisfeld lenkte und auch in der Wefa Hildburghausen sportlich aktiv war. Die Vorfreude stieg, als jeder Teilnehmer seine Laufkarte erhielt. Die Sportler konnten endlich mit Bewegungsfreude und Ehrgeiz zeigen, was in ihnen steckt, auch wenn mancher so seine Startschwierigkeiten hatte. Doch die Motivation stieg mit jeder absolvierten Station, von denen es insgesamt 16 zu bewältigen galt. Von Nordic Walking/Laufen, Torwandschießen, Zielwerfen in Reifen, Medizinball-Weitwurf, Eierlauf-Slalom, Balancieren, Büchsenwerfen über Fußball-Slalom, Darts, Kicker-Turnier und Curling bis hin zu Pezziball-Slalom und Rolli-Slalom, Tischtennis, Basketball, Insel-Springen und dem Steppbrett war alles dabei, was das mobile Herz begehrt. Alle Beteiligten stellten mit viel Freude ihre Begeisterungsfähigkeit, Ausdauer und ihr Geschick unter Beweis, und so mancher wuchs über sich hinaus. Zum krönenden Abschluss wartete auf alle, die noch konnten, das allseits beliebte Tauziehen, bei dem verschiedene Gruppierungen von Beschäftigten und Mitarbeitern gegeneinander antraten.

Helfende Hände für gefiederte Freunde

Sonneberg – Die Beschäftigten der Werkstatt für angepasste Arbeit (Wefa) in Sonneberg haben sich verstärkt dem Natur- und Umweltschutz verschrieben. Schon lange trennen sie Müll in der Werkstatt, achten auf das Außengelände, sogar die sanitären Anlagen werden mit recyceltem Wasser in Form von Regen versorgt.
Nun wagten sich die Beschäftigten der Gartengruppe etwas weiter hinaus und bauten in Zusammenarbeit mit der Hausmeistergruppe in den Wintermonaten Nistkästen für die heimischen Singvögel, denen die Nistmöglichkeiten aufgrund der fortschreitenden Abholzung nach und nach abhandenkommen. Mit Landwirt Walter Kulina, der im Vorstand der Rotwildhegegemeinschaft Hohes Schiefergebirge sitzt, fanden sie einen dankbaren Abnehmer. Die mehr als 70 Nistkästen, die in der Wefa Sonneberg hergestellt wurden, verteilte er an alle Forstämter und Jagdämter, die Mitglied in der Hegegemeinschaft sind.

Frühstück für den guten Zweck

Hildburghausen – Mit einer ganz besonderen Aktion haben die Beschäftigten der Werkstatt für angepasste Arbeit (Wefa) in Hildburghausen Spenden für die Ukraine gesammelt. Die Idee dazu hatten Gruppenleiterin Liane Scheller und Hauswirtschaftsleiterin Barbara Weigelt, die kurzerhand die Aktion „Bunter Teller für den Frieden“ ins Leben riefen und die Beschäftigten tatkräftig unterstützten.
Schon seit geraumer Zeit ist die Wefa Hildburghausen Annahmestelle für Sachspenden, mit denen das Diakoniewerk Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld die Spendenaktion des Vereins ukrainischer Landsleute in Erfurt unterstützt. Zusätzlich dazu wollten die Beschäftigten ihren Beitrag leisten und waren von der Idee des bunten Tellers hellauf begeistert. Los ging es mit einer gemeinsamen Andacht im Freien bei strahlendem Sonnenschein und mit dem amtierenden Superintendenten Hartwig Dede, der darauf hinwies, dass man auch in den schwierigsten Situationen auf Gottes Gegenwart und Hilfe vertrauen könne. Beschäftigte und Mitarbeiter beteten gemeinsam für den Frieden. Gruppenleiter Tino Staffel unterstützte die Andacht musikalisch mit dem passenden Lied „Suche Frieden und jage ihm nach“.

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt…

Über eine Andacht zur Karwoche in der Reha-Werkstatt für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Sonneberg:

Mitte April bekamen die Beschäftigten und Mitarbeiter der Reha-Werkstatt Oberlind Besuch von Tina Lenk vom Sonneberger Kirchenkreis. Im Gepäck hatte sie eine Andacht, die sie mit musikalischer Unterstützung von Dorothea Holtz wunderbar gestaltete.
Das Gleichnis vom Weizenkorn stand thematisch im Zentrum dieser Andacht.
Das Bild vom Weizenkorn verwendet Jesus, um sein eigenes Leben und Sterben zu deuten. Im Anschluss daran sagt er die geheimnisvollen Worte: „Wer sein Leben liebt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt geringachtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.“
Wer immer nur egoistisch an sich selbst denkt, wer nur ja nichts versäumen, auf nichts verzichten will, kommt nicht zum wahren Leben, er wird es letzten Endes verlieren. Wer aber wie Jesus bereit ist, sein Leben einzusetzen für eine gute Sache, wer seine Kraft und seine Zeit in den Dienst Gottes und seiner Mitmenschen stellt, der wird das Leben gewinnen. Das heißt, er wird die Erfahrung machen, dass ein solches Leben sinnvoll ist, bereichert und Erfüllung schenkt.

Frühstücks-Erlös geht in die Ukraine

Die Beschäftigten der Wefa in Sonneberg und Hildburghausen wollen auch helfen und spenden ihr Essengeld und ein „bisschen mehr“ für die Ukraine-Hilfe von Carl-Heinz Zitzmann und Burkhard Graf.

Sonneberg – „Heute gibt es ein besonderes Frühstück“, wissen die Mitarbeiter der Werkstatt für angepasste Arbeit (Wefa) in Köppelsdorf und sind schon gespannt, was man ihnen reichen wird. Aber noch müssen sie sich ein wenig gedulden, denn nicht nur das Essen ist an diesem Tag anders als gewohnt.
„Wir wollen zunächst eine Andacht halten“, erklärt Steffen Breitung. Er ist seit kurzem nicht nur in Sonneberg Werkstattleiter, sondern auch in Hildburghausen. Als vor einigen Monaten der Ukraine-Krieg ausgebrach, stand für ihn und seine Mitstreiter fest, dass man ebenfalls helfen möchte. Auch wie weiß man bereits. „Über Carl-Heinz Zitzmann und Burkhard Graf“, erklärt Steffen Breitung. Nicht nur ihm ist bekannt, dass die Beiden schon viele Male in der Ukraine waren und dort einem Kindergarten geholfen haben. „Wenn sie das nächste Mal fahren, könnten wir doch eine Spende mitschicken?“, überlegen die Wefa-Mitarbeiter. Schnell ist man sich einig, dass dies die beste Möglichkeit ist, dass das Geld auch da ankommt, wo man es am Nötigsten braucht.
„Und was machen wir?“, überlegen Steffen Breitung und sein Team weiter. „Vielleicht ein besonderes Frühstück“, fällt ein Vorschlag. Der wird schnell mit allen besprochen und von allen für gut befunden. „Unsere Mitarbeiter zahlen ja für das Mittagessen, und wir haben uns gedacht, dass jeder genau den Betrag spenden kann“, erklärt er. Der Großteil ist sofort dabei. Jeder darf so viel Geld beisteuern, wie er möchte, und es gibt kein Muss. Wer nicht möchte, macht nicht mit. Manch einem ist das „Essengeld“ aber zu wenig. „Einige haben zehn oder sogar 20 Euro gespendet“, ist Steffen Breitung überrascht. Angesichts Corona müssen zwei Durchgänge organisiert werden. Aber das ist überhaupt kein Problem, jeder hat dafür Verständnis. Steffen Breitung begrüßt alle und freut sich, dass auch Mitarbeiter aus Hildburghausen heute mit dabei sind. Dort, so erklärt er, hat es das Frühstück bereits vor Kurzem schon gegeben, wie eine kleine Videobotschaft verrät. Heute ist Ulrike Buenger, Sozialpädagogin aus der Reha-Werkstatt in Oberlind gekommen, um den Erlös vorbeizubringen.

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e.V.
Köppelsdorfer Str. 157 • 96515 Sonneberg
Telefon 03675 4091-110 • eMail info@diakoniewerk-son-hbn.de

MITGLIED IM LANDESVERBAND DIAKONISCHES WERK EVANGELISCHER KIRCHEN IN MITTELDEUTSCHLAND E.V.

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